Matthias Kraus sagt von sich selbst: “Egal, wie lange ich mein Geschäft schon betreibe, ich fühle mich immer, als stünde ich ganz am Anfang.” Ein geklautes, aber zutreffendes Zitat.

Theodor Fontane sagt dazu: “Und allen Plänen gegenüber begleitet mich die Frage, was soll der Unsinn? Eine Frage, die überhaupt ganz und gar von mir Besitz zu nehmen droht.”

 

krauskunst
Matthias Kraus

Bilder & Plastiken

wbg

Ausstellungstermine 2010:

28. November bis 23. Dezember
Winterausstellung der VKU im Spitäle, Würzburg
11 bis 18 Uhr, Fr bis 20 Uhr, Mo geschlossen
24. November bis 22. Dezember
BBK-Weihnachtsausstellung in der Paulskirche, Frankfurt
täglich von 12 bis 20 Uhr
11. bis 21. November
Ausstellung als Gast der Künstlergruppe Simplicius
im Neustädter Rathaus, Hanau
7. bis 19. November
Benefizausstellung “Kunst fürs Frauenhaus”
in der ehemaligen Synagoge Gelnhausen
täglich von 16 bis 20 Uhr
26. September bis 14. November
“Vereinigung”, 26. Kunstausstellung in der Schranne,
Bad Königshofen im Grabfeld
Vernissage am Sonntag, 26.9., 11 Uhr

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Matthias Kraus, sein Thema ist Bewegung, Raum, Zeit - die Verortung des Menschen in seinem Umfeld. Kraus verbindet mit den verschiedenen, möglichen Bewegungsarten bestimmte Menschen, die er symbolisch personifiziert.
Es gibt bei ihm die Figur des FRANZ, der allgemein als „Fliegerfranz“ auftritt, oder die Figur der ANNA, die die Bodenhaftung verkörpert. Seine „Fränze“ sind nicht nur erfolgreiche Luftreisende, sondern sie können ebenso auch geflogen werden, d.h. in die Defensive geraten, aus der heraus sie ihr Bewegungsspektrum völlig anders erleben.
So ergibt sich aus den unterschiedlichen Beweglichkeiten der Raum um sie, dessen Größe und Volumen entsprechend der darin möglichen Bewegung vorstellbar ist. Aus dem Erkennen dieser Determiniertheit entwickelt sich das Denken, welches, wie man sagt, „frei“ sein soll. Es ist aber ebenso bestimmt vom Kenntnisstand des Denkenden, als auch von seinen Gefühlen.
Allerdings sind Gedanken in der Lage, übergreifendes zu erfassen, also eine Zeit zu erahnen. Wenn alle drei Faktoren in ihrem Zusammenwirken begriffen werden, kann man von einer Verortung sprechen, einer Heimatfindung. In diesem Spektrum bewegen sich die Bilder und Skulpturen des Künstlers.
(Sybille Missoum-Spahlinger, BBK, 2008)

Und Gertrude Stein sagte: “Dinge essen Räume” - also Vorsicht.

Der Künstler betreibt eine Werk- statt für Zeichnung, Siebdruck und Plastik in Hasselroth und ein Atelier in Berlin, ist Mitglied des BBK (Bund bildender Künstler), der VKU (Vereinigung Kunst- schaffender Unterfrankens) und des TSV 1860 München.

Das will ich sehen.

MK